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Heizkörper, Druck und Wasser

Heizung verliert Wasser

Fällt der Zeiger am Manometer Woche für Woche, geht irgendwo Wasser verloren. Das kann ein feuchter Anschluss sein, ein tropfendes Sicherheitsventil, ein Gefäß ohne Vordruck oder ein kaum sichtbares Mikroleck. Sie müssen die Ursache nicht finden, aber Sie können genau beobachten, was Sie sehen.

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Hausbesitzerin notiert im Keller den Druck an der Heizungsanlage – Heizung verliert Wasser

Woran Sie einen Wasserverlust erkennen

Das sicherste Zeichen ist ein sinkender Zeiger am Manometer der Heizung. Notieren Sie den Druck bei kalter Anlage mit Datum, etwa jeden zweiten Tag. Zeigt die Reihe nach unten, geht Wasser verloren, auch wenn der Verlust klein wirkt. Wie Sie den Wert richtig ablesen, erläutert Heizungsdruck am Manometer richtig ablesen.

Dazu kommen Begleiterscheinungen. Heizkörper im oberen Stockwerk werden kalt, es gluckert in den Rohren, oder die Therme meldet Druckmangel und schaltet den Brenner aus. Bei Kombithermen betrifft das Heizung und Warmwasser zugleich. Ein Anzeichen allein beweist noch kein Leck, denn auch Luft im Kreis verursacht solche Störungen, doch zusammen ergeben sie ein klares Bild.

Sichtbare Stellen mit den Augen prüfen

Gehen Sie mit einer Taschenlampe durch Heizraum und Keller.
Sehen Sie sich Verschraubungen, Ventile und Rohre an. Feuchte Stellen, weiße oder grünliche Krusten und kleine Pfützen verraten ein Leck. Legen Sie ein trockenes Papiertuch unter verdächtige Stellen und sehen Sie nach einigen Stunden nach. Halten Sie Abstand zu Schaltkästen, Kabeln und allen elektrischen Teilen.
Prüfen Sie die Heizkörper.
Ein Fleck an der Wand oder am Boden unter dem Ventil, ein feuchtes Entlüftungsventil oder Rost am Anschluss sind Anzeichen. Bei Fußbodenheizungen erkennt man Lecks schwerer, weil die Rohre im Estrich liegen. Dort fallen eher Feuchteflecken an Wand oder Sockelleiste auf. Schreiben Sie auf, wo Sie etwas gesehen haben, und fotografieren Sie die Stelle.
Das Sicherheitsventil sitzt an der Heizung und hat ein Abblaserohr.
Tropft es oder steht dort Wasser, ist das ein Zeichen für zu hohen Druck oder ein undichtes Ventil. Fassen Sie es nicht an und drehen Sie nicht an der Kappe. Stellen Sie eine Schale unter das Rohr und teilen Sie am Telefon mit, welchen Druck Sie bei kalter und bei warmer Anlage abgelesen haben.

Verborgene Ursachen im Kreislauf

Das Ausdehnungsgefäß nimmt Wasser auf, wenn die Heizung warm wird. Fehlt ihm der Vordruck oder ist die Membran defekt, steigt der Druck bei Wärme stark an und das Sicherheitsventil gibt Wasser ab. Nach dem Abkühlen fehlt dieses Wasser, und der Zeiger steht niedrig. So entsteht ein Wasserverlust, ohne dass ein Rohr undicht wäre.

Manometer, Ausdehnungsgefäß und Sicherheitsventil an der Heizungsanlage im Keller – Verborgene Ursachen im Kreislauf

Was bei Wasserverlust zu tun ist

  • Heizungswasser nachfüllen ist kein Pflichtschritt, auch nicht bei niedrigem Druck. Nachfüllen ist nur dort richtig, wo Bedienungsanleitung oder Betrieb es für Ihre Heizung so beschreiben. Auf welchem Weg und bis zu welchem Druck aufgefüllt wird, bestimmen Anleitung oder Betrieb. Ist der Druck sehr niedrig und die Heizung steht, fragen Sie vor dem Nachfüllen nach, auch bei Frost.

  • Bei Frost bleibt die Heizung am Strom. Nur so greift der Frostschutz der Regelung, soweit das Gerät nicht selbst abschaltet. Die Türen zu Rohrräumen lassen Sie offen, und ein feuchter Anschluss wird nicht mit Klebeband oder Schaum abgedichtet. Die Lage bei Kälte ordnet Heizung fällt bei Frost aus in klarer Abfolge.

  • Wer wiederholt Druck verliert, ruft an, statt weiter nachzufüllen. Bei einem Druckverlust der Heizung genügt ein Anruf, vermittelt wird ein Heizungsbetrieb aus der Region. Nennen Sie Adresse, Heizungsart, Verlauf der Druckwerte, sichtbare Feuchtestellen und den Zugang zur Anlage. Der Betrieb sucht das Leck, prüft das Gefäß und die Verschraubungen und stellt fest, ob die Anlage dicht ist.

Wasserverlust beobachten

  • Druck bei kalter Anlage mit Datum aufschreiben, auch kleine Unterschiede.
  • Verschraubungen, Heizkörperanschlüsse und Boden unter Leitungen mit Taschenlampe ansehen.
  • Tropfendes Sicherheitsventil nicht anfassen, Schale darunterstellen.
  • Nachfüllen nur, wenn Anleitung oder Fachbetrieb es beschreiben.
  • Bei Frost die Heizung nicht abschalten und Rohrräume offen lassen.

Gas, Öl, Wärmepumpe – eine Nummer.

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