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Heizkörper, Druck und Wasser

Thermostatventil klemmt

Wer im Herbst die Heizung anstellt und einen Heizkörper kalt vorfindet, hat nicht immer Luft im Kreis. Manchmal sitzt der Ventilstift im Thermostatventil fest, weil er den Sommer über unbewegt blieb. Mit etwas Geduld und den bloßen Händen lässt sich das prüfen und meist auch lösen.

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Hand stellt den Thermostatkopf eines Heizkörpers auf Frostschutz – Thermostatventil klemmt

Wie ein Thermostatventil arbeitet

  • Zwei Bauteile bilden das Thermostatventil, und beide arbeiten zusammen. Das Ventil am Heizkörper trägt einen beweglichen Stift, darauf sitzt der Thermostatkopf mit der Zahlenskala. Der Kopf misst die Raumtemperatur und drückt den Stift mehr oder weniger ins Ventil. So regelt er, wie viel heißes Wasser in den Heizkörper fließt und wie warm der Raum wird.

  • Ist der Raum warm genug, drückt der Kopf den Stift nach unten und schließt das Ventil. Kühlt es ab, lässt der Druck nach und eine Feder schiebt den Stift wieder hoch. Dieses Spiel wiederholt sich dauernd. Im Sommer, wenn die Heizung steht und die Köpfe auf Stufe fünf oder auf Sommerstellung sind, bleibt der Stift lange in einer Lage.

  • Dann setzt sich Ablagerung am Stift ab, und die Dichtung klebt am Ventilsitz fest. Im Herbst kommt der Stift nicht mehr zurück, das Ventil bleibt geschlossen, und der Heizkörper wird nicht warm. Das Problem tritt nur an einzelnen Heizkörpern auf. Die übrigen Heizkörper der Wohnung werden warm, und die Heizung läuft ohne Fehlermeldung.

Woran Sie einen klemmenden Stift erkennen

Der Heizkörper bleibt vollständig kalt, obwohl der Thermostatkopf weit aufgedreht ist.

Die Leitungen davor und dahinter sind warm, nur der Heizkörper selbst nicht. Auch ein Klacken oder ein Brummen am Ventil kann vorkommen. Fühlen Sie an Vorlauf und Rücklauf des Heizkörpers. Ist der Vorlauf warm und der Heizkörper bleibt kalt, sitzt das Hindernis im Ventil.

Oben kalt und unten warm deutet meist auf Luft hin, nicht auf ein klemmendes Ventil. Das Vorgehen beim Entlüften erklärt Heizkörper entlüften Schritt für Schritt. Bleibt er unten kalt und oben warm, spricht das eher für Ablagerungen im Inneren. Jedes dieser Bilder hat eine andere Ursache, deshalb zählt der genaue Blick.

Den Ventilstift vorsichtig gangbar machen

Drehen Sie den Thermostatkopf auf die höchste Stufe und schrauben Sie ihn von Hand ab.
Meist sitzt eine Überwurfmutter, die sich mit der Hand lösen lässt. Darunter sehen Sie den Ventilstift, einen kleinen Metallstift in der Mitte. Berühren Sie nur diesen Stift und die Mutter, an anderen Teilen und an den Anschlüssen wird nichts gedreht.
Drücken Sie den Stift vorsichtig mit den Fingern hinein.
Er sollte sich leicht bewegen lassen und von allein wieder herauskommen. Klemmt er, bewegen Sie ihn mehrmals sanft hin und her, ohne Gewalt. Verwenden Sie keine Zange und keinen Hammer, denn der Stift ist weich und die Dichtung empfindlich. Bei leichtem Widerstand reicht ein geduldiges Bewegen.
Danach kommt der Kopf zurück auf das Ventil, eingestellt auf eine mittlere Stufe.
Warten Sie, bis der Heizkörper warm wird, denn das dauert eine Weile. Tritt am Stift Wasser aus, lassen Sie das Ventil in Ruhe. Eine Schale fängt das Wasser auf, ein Tuch schützt den Boden. Das ist ein Fall für den Fachbetrieb.
Bewohnerin telefoniert in der Küche und – Den Ventilstift vorsichtig gangbar machen

Wann der Betrieb gefragt ist

Bleibt der Stift fest, oder bleibt der Heizkörper trotz freiem Stift kalt, rufen Sie an. Mit einem Versuch von Hand ist Ihr Teil erledigt. Dann kommen ein defekter Stift, ein verstopftes Ventil oder ein Problem im Heizkreis infrage. Ein Anruf zu Heizkörper kalt und entlüften führt zu einem Heizungsbetrieb aus der Region, der Ventil und Heizkörper prüft.

Am Ventil festhalten

  • Kalter Heizkörper bei warmem Vorlauf deutet auf ein klemmendes Ventil.
  • Kopf auf die höchste Stufe drehen und von Hand abschrauben.
  • Den Ventilstift nur mit den Fingern vorsichtig bewegen, keine Zange.
  • Tritt Wasser aus, nichts mehr anfassen und eine Schale darunterstellen.
  • Bleibt der Heizkörper kalt, Adresse und Beobachtungen für den Anruf notieren.

Erst ablesen, dann wählen.

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