Was gehört zu einer Heizungswartung?
Je nach Anlage gehören Brennereinstellung, Abgasmessung, Reinigung des Wärmetauschers und die Kontrolle von Ausdehnungsgefäß, Sicherheitsventil und Regelung dazu. Bei der Wärmepumpe kommen Verdampfer und Hydraulik hinzu. Der Schornsteinfeger misst die Abgase getrennt davon. Je nach Gerät unterscheidet sich der Umfang.
Kann ich die Wartung selbst erledigen?
Einzelne Handgriffe wie Druck ablesen, Heizkörper entlüften und Thermostatköpfe beweglich halten dürfen Sie selbst erledigen. Alles am Brenner, am Abgasweg, an der Elektrik und am Kältekreis bleibt Fachleuten vorbehalten, weil dort Gefahr droht. Das schützt Sie und die Anlage.
Wann ist der beste Zeitpunkt für die Wartung?
Am besten passt die Zeit vor der Heizperiode, weil die Anlage dann noch nicht dauernd läuft und der Betrieb in Ruhe messen kann. Auch mitten im Frost lässt sich eine Wartung vereinbaren, sinnvoll ist dann vor allem die Prüfung auffälliger Werte.
Warum soll ich den Druck vorher notieren?
Ein notierter Druckverlauf zeigt dem Betrieb, ob die Anlage Wasser verliert. Einzelne Werte sagen wenig, mehrere Messungen mit Datum zeigen den Trend. So lässt sich ein Mikroleck leichter vermuten und gezielt suchen. Ohne diese Angaben bleibt vieles Vermutung.
Hilft Wartung auch bei einer neuen Wärmepumpe?
Ja, auch Neuanlagen brauchen Kontrolle von Einstellungen, Hydraulik und Außengerät. Bei Erstinbetriebnahmen werden Heizkurve und Abgleich nicht immer optimal gewählt. Eine Prüfung nach der ersten Heizperiode zeigt, ob die Werte stimmen. Das gilt auch für den Heizstab.